Einige gelungene Veranstaltungen der letzten Zeit

Auf dieser Seite wollen wir Berichte und Fotos von Veranstaltungen veröffentlichen, die wir besonders gelungen finden - als Erinnerung, für diejenigen, die dabei waren und als Anregung für andere.

Tag der Offenen Tür am Naturfreundehaus am 30.09.2018
Der Natur auf der Spur - auf dem WasserWeg am 16.09.2018
Erfolgreiche Eröffnung des WasserWegs Unterbacher See/Elbsee am 19.08.2018
"Politik zu Fuß" mit Philipp Tacer am 01.07.2018
Junge Familien: Mit dem Förster durch den Wald am 17.06.2018
"Frauenträume und Wirklichkeit" - Veranstaltung mit Sonja Gottlieb zum Internationalen Frauentag am 11.03.2018
Weitere Veranstaltungsberichte
 

"Frauenträume und Wirklichkeit"

Veranstaltung mit Sonja Gottlieb zum Internationalen Frauentag am 11.03.2018

50 Besucherinnen und Besucher fanden sich an diesem frühlingshaften Sonntagnachmittag im Naturfreundehaus Gerresheim ein, um gemeinsam mit den NaturFreunden Düsseldorf den Internationalen Frauentag zu begehen. Der Vorsitzende Matthias Möller ging in seiner Begrüßung unter anderem auf das Frauenwahlrecht ein, das in Deutschland nunmehr seit 100 Jahren existiert. Mit einigen Bestimmungen zu Rechten der Frau, die bis in die sechziger Jahre noch galten, uns aber heute doch reichlich befremdlich vorkommen, zeigte er auf, dass sich in den letzten Jahrzehnten doch schon einiges getan hat. Aber dennoch haben wir noch immer keine wirkliche Gleichberechtigung, hier müssen wir - Frauen und Männer gemeinsam - noch so einige Schritte gehen, um gleiche Chancen und Bedingungen für Frauen und Männer zu erreichen.

In ihrem Programm "Frauenträume und Wirklichkeit" bot die Sängerin Sonja Gottlieb aus Idar-Oberstein viele Facetten der Lebenswirklichkeit von Frauen früher und heute dar. Das begann in einem der ersten überlieferten Lieder der Frauenbewegung "Lied der Arbeiterinnen", in dem die Befreiung der Frau eng verknüpft war mit der Befreiung aller arbeitenden Menschen. Vom Kampf der Frauen gegen Rüstung und Krieg erzählten "Fantasie von übermorgen" von Erich Kästner oder "Leute, wo wir wohnen" von Fasia.

Nach einem langen und anstrengenden Arbeitstag trotzdem noch keinen Feierabend - diese Doppelbelastung vieler Frauen war Thema mehrerer Lieder, wie "Manchmal in den Abendstunden" oder "Güterzüge". Dass manche Männer - obschon sie in der Theorie "natürlich" für die Frauenrechte einstehen - in der Praxis da keine große Unterstützung sind, besang Sonja Gottlieb in der "Beschwerde einer Ehefrau".

Aber natürlich fehlten auch die Lieder nicht, die von Träumen und Hoffnungen auf eine bessere und gleichberechtigtere Gesellschaft erzählen, "Unsere Träume" von Fasia oder "Unsere Träume verdienen eine Zukunft". Mitsingen konnten viele Besucherinnnen und Besucher bei den wohl bekanntesten Liedern der Frauenbewegung "Brot und Rosen" und "Unter dem Pflaster".

So erlebten die Besucherinnen und Besucher einen Nachmittag, der Mut zum Engagement machte und manch Anregung zum Nachdenken bot - durch die Liedertexte und auch durch die Zwischenmoderationen von Sonja Gottlieb. Und alle waren sie begeistert von der tollen Stimme Sonja Gottliebs, die das Zuhören auch zu einem akustischen Genuss werden ließ.

Wer denn nicht nur etwas fürs Ohr, sondern auch was fürs Auge haben wollte, konnte sich übrigens am Rande der Veranstaltung an der reichhaltigen Auswahl an selbstgefertigtem Schmuck erfreuen, den Sonja Gottlieb mitbrachte - denn sie ist nicht nur Sängerin, sondern auch gelernte Goldschmiedin.

Schließlich möchten wir uns an dieser Stelle auch noch bei der Bezirksvertretung des Stadtbezirks 7 (Gerresheim, Grafenberg, Hubbelrath) bedanken, die mit einem Zuschuss unsere Veranstaltung unterstützte.

 
     
 

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Junge Familien: Mit dem Förster durch den Wald am 17.06.2018

Warum ist der Wald manchmal am Boden bewachsen und manchmal nicht? Welchen Nutzen hat ein Wald für uns Menschen? Was macht ein Förster eigentlich so alles? Diese und viele weitere Fragen konnte uns der unter anderem für Gerresheim zuständige Förster, Herr Schultze, den etwa 25 Erwachsenen und Kindern erklären, die an diesem Sonntagnachmittag mit ihm und der Junge-Familien-Gruppe durch den Wald gewandert sind.

Vom Naturfreundehaus ging es direkt in den Wald bergauf zum Gerresheimer Friedhof, dort etwas den Zaun entlang und dann auf dem Mauspfad, einem historischen Handelsweg wieder zurück zum Naturfreundehaus. Vor allem der Mauspfad hatte es den Kindern angetan, konnten sie auf diesem Hohlweg doch gut toben und links und rechts die steilen Hänge bezwingen.

Recht schnell war dann die kurzweilige Wanderung auch schon vorbei, aber die nächste Aktion der Familiengruppe lässt ja nicht lange auf sich warten...

   

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Politik zu Fuß mit Philipp Tacer am 01.07.2018

Umweltschutz hat immer auch eine soziale Komponente, denn sowohl global beim Klimawandel als auch lokal z.B. bei Verkehrsbelastungen sind oft die Ärmsten am meisten betroffen - darin waren sich an diesem Sonntagnachmittag alle einig: Philipp Tacer, Vorsitzender des Umweltausschusses der Stadt Düsseldorf, und die etwa 20 Interessierten, die bei "Politik zu Fuß" mit ihm diskutiert haben.

Vor allem die Belastung durch Abgase aus dem Straßenverkehr war Thema unserer Diskussion, in die Philipp Tacer mit einem kurzen Referat einführte. Denn sowohl die Lebenserwartung reduziert sich bei Belastung durch Stickoxide um etwa 3 bis 4 Jahre, als auch die Lebensqualität, da Stickoxide nachgewiesenermaßen Allergien oder Lungenerkrankunge fördern. Also gilt es, vor Ort in den Kommunen Lösungen zu finden, um die Stickoxidbelastung zu reduzieren. Und zwar jenseits von Fahrverboten für Dieselfahrzeuge, die politisch niemand will. Und auch jenseits der Forderung, dass endlich die Autokonzerne kostenlose Nachrüstungen für Dieselfahrzeuge anbieten müssen, die wirklich funktionieren. Denn diese Forderung ist zwar zutiefst berechtigt, kann aber letztlich nur auf Bundesebene umgesetzt werden.

Wichtig ist vor allem - auch das spricht übrigens gegen ein Fahrverbot für Privat-PKW, die oft nur zweimal am Tag in der Stadt fahren - die Vielfahrer sauber zu bekommen. Also z.B. Taxis, Busse, Lieferverkehr oder Müllfahrzeuge. So wird es für Taxis ein "Ökotaxi-Label" geben, auf das umweltbewußte Kunden bei ihrer Taxibestellung Wert legen können, oder es werden bei der Rheinbahn Busse mit Brennstoffzellen angeschafft. Hier hat der Rat Zuschüsse organisiert und die Stadtwerke dazu verpflichtet, ab 2019 eine Linie und ab 2021 eine zweite Linie nur mit solchen Bussen zu bedienen, wie Philipp Tacer zu berichten wusste.

Parallel dazu müssen mehr Menschen weg vom Auto und hin zu umweltfreundlicheren Alternativen wie ÖPNV oder Fahrrad bewegt werden. Gut ausgebaute Radwege, Auflademöglichkeiten für E-Bikes, dichterer Takt bei Bus und Bahn zu bezahlbaren Preisen - es gibt genug, was auch eine Kommune unternehmen kann. Letztlich ist es aber auch eine Frage des Geldes: wenn wir es nicht schaffen, mehr Einnahmen insbesondere von den finanziell Stärkeren zu erzielen, wird es schwer mit der Umsetzung der Ideen. Aber warum nicht auch mal über eine "ÖPNV-Abgabe" ähnlich wie die Rundfunkgebühren diskutieren, die jeder zahlen muss und dafür dann kostenlos Bus und Bahn nutzen darf...

Auf einer etwa eineinhalbstündigen Wanderung, bei diesem Wetter hauptsächlich durch den Wald, konnten wir mit Philipp Tacer noch den ein oder anderen Punkt vertiefen.

   

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Erfolgreiche Eröffnung des WasserWegs Unterbacher See/Elbsee am 19.08.2018

Etwa 60 interessierte Besucherinnen und Besucher, darunter auch den Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel, konnten wir bei der Eröffnung des WasserWegs Unterbacher See/Elbsee am Sonntag, 19. August am Strandbad Nord begrüßen.

Der Vorsitzende der NaturFreunde Düsseldorf, Matthias Möller, stellte in seiner Eröffnungsrede den WasserWeg in die 120-jährige Tradition der NaturFreunde, auf Wanderungen naturkundliche und gesellschaftspolitische Bildung zu vermitteln. Markus Maaßen, hauptamtlicher Projektmitarbeiter, zeigte anhand des Kiebitzkükens Kiki auf, dass die NaturFreunde auf den insgesamt 11 Tafeln um die beiden Seen mit netten Geschichten statt mit erhobenem Zeigefinger die Besucherinnen und Besucher der Seen zum Nachdenken über ihr Verhalten anregen wollen.

Oberbürgermeister Thomas Geisel betonte, wie wichtig es ist, auch junge Menschen wieder mehr in die Natur zu bringen und lobte den WasserWeg mit seinen internetgestützten Elementen als einen gelungenen Ansatz hierfür. Till Winkelmann, Vertreter der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW, die das Projekt der NaturFreunde NRW finanziell fördert, sah in seinem Grußwort den WasserWeg als einen Beitrag zum UN-Milleniumsziel einer Bildung zur nachhaltigen Entwicklung und zeigte sich erfreut über das ehrenamtliche Engagement der NaturFreunde.

Anschließend enthüllten Markus Maaßen und Matthias Möller feierlich die Eingangstafel des WasserWegs und eröffneten somit symbolisch den WasserWeg Unterbacher See/Elbsee.

Im Anschluss hatten die Besucher der Eröffnungsveranstaltung und viele weitere Gäste am Unterbacher See die Möglichkeit, sich näher über den WasserWeg und die NaturFreunde zu informieren, mit dem Panoramaboot kurze Fahrten auf dem Unterbacher See mit sachkundiger Erklärung zu machen, an einem Quiz teilzunehmen oder gemeinsam um den Unterbacher See zu wandern und die dort installierten Tafeln des WasserWegs zu erkunden. Für Kinder lockte außerdem ein solarbetriebener Spielbrunnen und ein Bastelangebot.

Wir bedanken uns bei allen, die dazu beigetragen haben, dass wir die Eröffnung des ersten WasserWegs der NaturFreunde NRW so erfolgreich über die Bühne bringen konnten.

   
Von links nach rechts: Till Winkelmann (Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW), Marianne Münnich (stellv. Bürgermeisterin Hilden), Thomas Geisel (Oberbürgermeister Düsseldorf), Matthias Möller, Markus Maaßen   Fachkundige Erklärungen auf dem Panoramaboot   Feierliche Enthüllung der Tafel durch Matthias Möller und Markus Maaßen

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Der Natur auf der Spur - auf dem WasserWeg

Wanderung mit WDR5 und LNU am Sonntag, 16.09.2018

Herrlichstes Spätsommerwetter und der WasserWeg der NaturFreunde lockten über 70 Interessierte an Unterbacher See und Elbsee, um gemeinsam mit den NaturFreunden Düsseldorf diese beiden Seen zu erkunden.

Im Rahmen der Reihe "Der Natur auf der Spur" organisieren der WDR5 und die Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt NRW (LNU) schon seit vielen Jahren gemeinsam Wanderungen zu ökologischen Themen in ganz NRW. Dass diese Wanderungen gut ankommen, zeigt auch der hervorragende Zuspruch auf die WasserWege-Tour, die die NaturFreunde am 16. September im Rahmen dieser Reihe beisteuerten.

Nach einer Begrüßung durch Mark vom Hofe, Vorsitzender der LNU, und einer Vorstellung des WasserWegs durch Matthias Möller, Vorsitzender der NaturFreunde Düsseldorf, machen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in zwei Gruppen auf den Weg um die Seen. Michael Hollstein, stellvertretender Vorsitzender der NaturFreunde Düsseldorf, führt die eine Gruppe, Matthias Möller die andere.

Natürlich wandern wir nicht nur einfach um die Seen - denn der WasserWeg Unterbacher See / Elbsee beinhaltet ja jede Menge Geschichten zu Menschen, Tieren und Pflanzen an den beiden Seen. Und so werden an jeder der 11 Tafeln Kostproben dieser Geschichten vorgelesen - von Tina, dem Teichrohrsängerweibchen, von Rudi, dem Reiher, von Armleuchteralgen oder dem Wasserfloh.

Sehr gut kamen diese Geschichten bei Alt und Jung (es nahmen auch einige Kinder an der Wanderung teil) an, alle lobten den etwas anderen Stil, mit dem die NaturFreunde die Informationen transportierten.

Und natürlich gab es immer wieder herrliche Blicke über die Seen, bei blauem Himmel präsentierten sie sich von ihrer besten Seite.

So waren die insgesamt etwa 5 Stunden, die wir für die 13 Kilometer benötigten, doch recht kurzweilig und alle konnten neben dem WasserWege-Prospekt oder dem aktuellen Programm der NaturFreunde Düsseldorf viele neue Informationen mit nach Hause nehmen.

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Tag der Offenen Tür am 30.09.2018

Im Rahmen der Aktionstage "NaturFreunde bewegen" luden die NaturFreunde Düsseldorf am Sonntagnachmittag ab 14.00 Uhr zu vielfältigen Angeboten und gemütlichem Beisammensein am Naturfreundehaus. Und wieder einmal war uns das Wetter hold - strahlender Sonnenschein lockte trotz bereits im Schatten etwas frischerer Temperaturen viele Interessierte, um mit uns gemeinsam einen gelungenen Nachmittag zu verbringen.

Viele, die gekommen waren, nahmen an der angebotenen Führung auf den jüdischen Friedhof in Gerresheim teil, auf die uns Helmut Neunzig mitnahm. Er wusste viele interessante, aber auch bedrückende Fakten über diesen Friedhof und die Menschen, die dort liegen, zu berichten. So dauerte die Führung zwar etwas länger als geplant, aber die vielen positiven Rückmeldungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigten, dass die Führung gut angekommen ist.

Für Familien mit Kindern bot die Gruppe "Junge Familien" derweil Basteln aus "Müll" an. Aus Tetrapacks, Dosen,... wurden so verschiedene Musikinstrumente oder ein Dosentelefon. Außerdem lockte ein Solarbrunnen zum Plantschen und Gestalten: eine solarbetriebene Pumpe pumpt das Wasser aus einem Pool in die Höhe, von wo es über Knetschalen und Strohhalm-Pipelines wieder zurück in den Pool fließen kann.

Und natürlich stellten wir unser aktuelles Projekt "WasserWege" mit Schautafeln und Bildern vor und verteilten zahlreich die Flyer des WasserWegs "Unterbacher See / Elbsee".

Für eine leckere Verpflegung sorgten wie immer die zahlreichen leckeren gespendeten Kuchen und Salate der Mitglieder, außerdem gab es Fleisch und Grillwürste (natürlich aus einer Bioland-Metzgerei) und Alt vom Fass.

Ein herzliches Dankeschön allen, die zum Gelingen dieses Nachmittags beigetragen haben und somit geholfen haben, dass wir uns ein weiteres Mal positiv in der Öffentlichkeit darstellen konnten.

   

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