Natur- und Heimatkunde / Umweltschutz

Kontakt: Helmut Neunzig, Berliner Straße 13, 40880 Ratingen

Mail: natur-und-heimatkunde@naturfreunde-duesseldorf.de

Eickhorster Mühle

Fachgruppen für Natur- und Heimatkunde gibt es bei den Naturfreunden schon seit 1910. Seither ist es unser Ziel, die Natur und die Geschichte unseres Umfeldes besser kennen zu lernen. Wir wollen die Natur in ihrer Vielfalt erhalten und die Geschichte der Menschen bewahren helfen. Dabei steht für uns das Erleben im Vordergrund.

Ragwurz

Ökologische Zusammenhänge lassen sich durch Anschauen vor Ort viel besser vermitteln und begreifen. Geschichtliche Abfolgen sind am Ort des Geschehens wesentlich plastischer darzustellen. Dabei geht es uns vor allem darum, die Geschichte der Menschen nachzuvollziehen, die in den großen Geschichtsbüchern nicht vorkommen. Die Entwicklung der Landschaft zu dem, was sie heute ist und morgen sein kann, beschäftigt uns von Anfang an.

Tiefblauer Silberfleckbläuling

Naturschutz und Pflege der Landschaft sind zentrale Themen in unseren Vortragsabenden und Seminaren. Hierzu laden wir oft Experten und Wissenschaftler als Referenten ein. Dabei ist uns sehr wichtig, dass jeder Zuhörer das Vermittelte auch nachvollziehen kann.

Wir freuen uns besonders über die Teilnahme junger Menschen an unserer interessanten Freizeitgestaltung. Denn lebendige Natur- und Heimatkundearbeit lebt vom Weitergeben und vom Miteinander der Generationen.

Unser Angebot ist für alle offen, die sich aktiv mit der Landschaft, mit ihrer Geschichte und den sich daraus ergebenden aktuellen Herausforderungen beschäftigen möchten.

Als ein Beispiel unserer Aktivitäten findet ihr hier einen Bericht und ein paar Bilder vom geowissenschaftlichen Seminar über das Tertiär mit praktischem Teil in Form von Steinuntersuchungen.

Wie wir uns mit Umweltthemen auseinandersetzen und aktuelle Fragen mit Hintergrundwissen verknüpfen, zeigt ein Artikel von Ernst Steller über Biotopverbundsysteme und den geplanten Kiesabbau am Elbsee.

Außerdem unterhalten wir im Keller des Naturfreundehauses Gerresheim ein umfangreiches Archiv mit Literatur und Exponaten zur Natur- und Heimatkunde sowie zur Geschichte der Naturfreunde.

Aktuelles Programm:

03.08. Zwielichtiges aus Gerresheims Vergangenheit
  Seit jeher müht sich der Mensch mit manchmal unlauteren Mitteln um seinen persönlichen Vorteil. Auch für Gerresheim sind viele solche Konflikte und Auseinandersetzungen überliefert. Eine Auswahl – oft kurios und witzig, manchmal aber auch erschreckend und verstörend – präsentiert der Historiker Peter Stegt bei seinem Vortrag. Von Mord, Missbrauch und Einbruch bis hin zum Brötchendiebstahl und Lausbubenstreichen ist die ganze Bandbreite vertreten.
  Treffen: 19.30 Uhr im Naturfreundehaus Gerresheim
30.09. Wanderung über die Gerresheimer Höhen und Führung über den jüdischen Friedhof in Gerresheim
  Im Rahmen des Tags der offenen Tür bieten wir eine heimatkundliche Exkursion mit Helmut Neunzig über den jüdischen Friedhof in Gerresheim, den Weyl’schen Friedhof an der Quadenhofstraße, an. Begräbnisse wurden hier in den Jahren 1925 – 1938 vorgenommen, bis zur Reichspogromnacht. Heute stehen noch 46 Grabsteine. Ein sichtbares Zeichen jüdischer Kultur und Geschichte!
  Treffen: 14.30 Uhr im Naturfreundehaus Gerresheim
06.10. Vier Jahre nach ELA - Führung durch den Grafenberger Wald
  Welche Schäden hat der verheerende Orkan Ela bis heute hinterlassen? Revierförster Jürgen Schultze lädt zu einer Wanderung durch den Grafenberger Wald ein und erklärt uns, wie sich die Natur nach dem Sturm Ela entwickelt hat. Herr Schultze ist der Leiter des städtischen Forstreviers Mitte, zu dem neben dem Aaper Wald auch der Grafenberger und Gerresheimer Wald gehören. Die Teilnahmegebühr beträgt 2,50 Euro.
  Treffen: 11.00 Uhr Parkplatz Wildpark Rennbahnstraße, Dauer ca. 2 Stunden
02.11. Der Kalkofen vom Huppertsbracken
  Eine Produktionsstätte im idyllischen Düsseltal? Hier bei uns gab es schon vor rund 500 Jahren Kalköfen. Die Bauern nutzten den Kalkstein, den sie im eigenen Steinbruch abbauten. Sie lernten, ihn zu „brennen“, denn gebrannter Kalkstein ist ein vielseitig einsetzbares Produkt. Der „Kalkofen Huppertsbracken“ wurde im Jahre 1672 erstmals urkundlich erwähnt. Ab 1984 wurden die vorhandenen Reste ausgegraben und die Mauern hochgezogen. In den folgenden Jahrzehnten sind die Steine verwittert und Moose und Flechten haben das Bauwerk überzogen. Er sieht nun aus wie ein Überbleibsel aus einem weit zurück liegenden Jahrhundert. Die spannende Untersuchung der Geschichte dieses Kalkofens ist Inhalt des Power- Point-Vortrages von Hanna Eggerath im NFH Gerresheim.
  Treffen: 19.30 Uhr im Naturfreundehaus Gerresheim
 
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