Das besondere Angebot

Wir möchten auf einige Angebote aus unserem reichhaltigen Programm und auf Veranstaltungen, die wir unterstützen, auf dieser Seite besonders hinweisen:

04.11.2022 Der besondere Abend: "Einsparen, energetisch sanieren, auf Erneuerbare umstellen - Wie können wir unseren Energieverbrauch senken?"
26.10.2022 Exkursion zum Forschungszentrum Jülich
23.10.2022 NaturFreunde-LiteraturCafé: 60 Jahre - wie Deutschland zur Heimat wurde
23.09.2022 Der besondere Abend: Politisch Inhaftierte "Auf der Ulm" in der Nachkriegszeit
17. und 24.09.2022 Wir ertüchtigen unseren Teich am Naturfreundehaus für Amphibien
21.08.2022 Sommerfest am Naturfreundehaus
05.08.2022 Der besondere Abend: Horchtherapie nach Tomatis (Wiederholung vom 18.02.)
19.06.2022 Gemeinsam frühstücken, gemeinsam wandern
07.06.2022 Kinder-Sommeratelier (außerdem am 05.07., 02.08. und 06.09.)
Natura Trail "Rotthäuser und Hubbelrather Bachtal"
Natura Trail "Bergische Heideterrasse"

Und hier finden sich einige Berichte über besondere Aktivitäten der letzten Zeit.

 

Der besondere Abend: "Einsparen, energetisch sanieren, auf Erneuerbare umstellen - Wie können wir unseren Energieverbrauch senken?"

Vortrag von Herry Rubarth und Michael Lambertz am 4. November

Bildquelle: SAGAEnergiesparen ist das Gebot der Stunde - die aktuelle Gasknappheit aufgrund des Ukrainekriegs beschleunigt die aus Klimaschutzgründen notwendige Umstellung unseres Energieverbrauchs weg von reichlichem Verbrauch fossiler Energie hin zu Energieeffizienz und erneuerbaren Energiequellen.

Herry Rubarth vom Klimamobil der Stadt Düsseldorf und Michael Lambertz von der SAGA (Serviceagentur Altbausanierung) zeigen am Freitag, 4. November um 19.30 Uhr im Naturfreundehaus auf, was jeder und jede von uns tun kann: von Verhaltensänderungen über technische Einsparmaßnahmen und energetischer Sanierung bis hin zu Investitionen in erneuerbare Energiequellen. Welche Fördermöglichkeiten es hierfür gibt, wird ebenfalls erklärt.

Natürlich bleibt nach etwa einer Stunde Vortrag auch noch viel Zeit für jede Menge Fragen.

Zurück zum Seitenanfang

 

Exkursion zum Forschungszentrum Jülich

Exkursion am 26. Oktober

Von Bodoklecksel - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=7354890Das Forschungszentrum Jülich (FZJ) ist eine nationale Forschungseinrichtung zur interdisziplinären Forschung in den Bereichen Energie, Information und Bioökonomie. Es betreibt Forschungsinfrastrukturen und ist auch insbesondere für seine Supercomputer bekannt.

Das Gelände des Forschungszentrums Jülich mit seinen unterschiedlichen Instituten ist groß und interessant - wir werden sicherlich nur einen kleinen Ausschnitt sehen, aber der lohnt sich. Begrüßt werden wir im Hörsaal mit einer kleinen Präsentation über das FZJ - danach gibt es für uns Führungen in verschiedenen Instituten mit den Themenfeldern Pflanzenforschung (Besuch Gewächshäuser, Wurzelscanner), Algendünger aus Abwasser für Landwirtschaft, Saphirkammer (Atmosphärforschung / Luft) oder zum Thema Energie.

Wir fahren ab Düsseldorf Hbf (Gleis 15) um 08.40 Uhr mit dem RE 1 Richtung Aachen und sind mit Umsteigen um 10.05 Uhr am Bahnhof des Forschungszentrums, von wo es etwa 1,3 km zu Fuß bis zum Haupteingang sind. Die Rückfahrt erfolgt um 15.46 Uhr (Ankunft Düsseldorf 17.19 Uhr). Wir werden ein Mittagessen in der Kantine des Forschungszentrums einnehmen, der Preis hierfür beträgt ca. 10 Euro inklusive Getränken.

Eine verbindliche Anmeldung bis 12.10. bei Annette Walbaum ist unbedingt erforderlich, da wir Namen und Daten der Teilnehmenden beim Forschungszentrum einreichen müssen.

Zurück zum Seitenanfang

 

NaturFreunde-LiteraturCafé: 60 Jahre - wie Deutschland zur Heimat wurde

Lesung mit Nihat Öztürk am 23. Oktober

Der türkische Vater stand bei Ford am Band, der Sohn leitete die Entwicklung des Corona-Impfstoffs. Die türkische Mutter war Analphabetin, die Tochter wurde Herzchirurgin. Die Eltern schufteten in Schächten, Gießereien, Fabriken, die Kinder wurden Oberbürgermeister oder Professorin, Ministerin oder Unternehmer. Sie heißen Ugur Sahin und Özlem Türeci, Aygul Özkan und Belit Onay, Damla Hekimoglu und Ali Güngörmüs, Yasemin Karakasoglu und Ali Lacin. Sie prägen unser Land, so wie einst ihre Eltern, die als Gastarbeiter:innen nach Deutschland kamen.

Vor 60 Jahren wurde das deutsch-türkische Anwerbeabkommen unterzeichnet. Es wurde eine Erfolgsgeschichte. Weil so viele Menschen türkischer Herkunft so beharrlich darum kämpften, in diesem Land anzukommen. Davon erzählen die 27 Lebensläufe in dem von Özcan Mutlu herausgegebenen Buch "60 Jahre - wie Deutschland zur Heimat wurde". Sie überraschen. Sie berühren. Sie zeigen, was nötig war, damit Deutschland zur Heimat wurde.

Nihat Öztürk, langjähriger Gewerkschaftssekretär der IG Metall Düsseldorf und einer der 27 Porträtierten, stellt in einer Lesung im Rahmen des NaturFreunde-LiteraturCafés am Sonntag, 23. Oktober um 15.00 Uhr (Einlass ab 14.00 Uhr) einige dieser Lebenswege vor.

Zurück zum Seitenanfang

 

Der besondere Abend: Politisch Inhaftierte "Auf der Ulm" in der Nachkriegszeit

Vortrag von Hanna Eggerath und Gisela Blomberg am 23. September

In der Zeit nach dem 2. Weltkrieg waren im Düsseldorfer Gefängnis "Auf der Ulm" viele, meist sehr junge Menschen inhaftiert. Die gegen sie angestrengten Verfahren wegen vermeintlich kommunistischer Umtriebe waren Teil von insgesamt etwa 125.000 solcher Ermittlungsverfahren in der Bundesrepublik Deutschland.

Die juristische Grundlage für diese Verfahren schuf die Regierung Adenauer mit dem 1. Strafrechtsänderungsgesetz von 1951. Das waren Strafvorschriften zu Hochverrat, Staatsgefährdung und Landesverrat. Als "Staatsgefährdung" wurde auch eine Form der gewaltlosen politischen Betätigung (z.B. Flugblattverteilen gegen die Remilitarisierung) eingestuft. Auf dieser Grundlage konnten Kommunist*innen und Sympathisant*innen oder Unterstützer*innen mit hohen Haftstrafen belget werden.

Hanna Eggerath hat in einer Broschüre die Schicksale knapp 30 aus politischen Gründen in Düsseldorf Verfolgter (zu denen sie auch selbst gehörte) zusammengetragen. Gisela Blomberg stellt einige von ihnen vor und zeigt dabei auch Kontinuitäten der politischen Verfolgung von der Zeit des Nationalsozialismus in die Adenauer-Ära auf.

Dieser Vortrag im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe "Der besondere Abend" findet am Freitag, 23. September um 19.30 Uhr im Naturfreundehaus Gerresheim statt.

Zurück zum Seitenanfang

 

Wir ertüchtigen unseren Teich am Naturfreundehaus für Amphibien

Praktischer Naturschutz im Rahmen des Projekts "LebensRäume" am 17. und 24. September

Lange fristete unser Teich oberhalb des Naturfreundehauses ein Schattendasein, Blätter der umliegenden Bäume zersetzten sich auf dem Teichgrund und sorgten dafür, dass Amphibien dort wenig Chancen haben. Das wollen wir im Rahmen des von der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW geförderten Projekts "LebensRäume" ändern.

An zwei Samstagen, dem 17. und 24. September (der September ist die beste Zeit für solche Aktionen) packen wir ab 10.00 Uhr praktisch an: wir holen den ganzen abgesetzten Schlamm aus dem Teich raus (zunächst lassen wir ihn neben dem Teich liegen, damit darin verborgene Larven wieder in den Teich wandern können), setzten Steine als Ausstiegshilfen ein und pflanzen geeignete Wasserpflanzen, die für eine bessere Sauerstoffversorgung sorgen.

So wird der Teich hoffentlich wieder zu einem wertvollen Lebensraum für Frösche, Kröten und Molche. Die Chancen dafür stehen gut, denn der Teich liegt ja direkt am Waldrand und in der Umgebung bietet jede Menge Totholz weitere Verstecke für Amphibien.

Zurück zum Seitenanfang

 

Sommerfest am Naturfreundehaus

Gemütliches Beisammensein, Speis und Trank am 21. August

Auch in diesem Jahr wollen wir uns wieder in gemütlichem Rahmen im und am Naturfreundehaus treffen - am Sonntag, 21. August ab 15.00 Uhr sind alle herzlich eingeladen zum Wiedersehen, zu guten Gesprächen, Kaffee und Kuchen sowie selbstgemachten Salaten und herzhaften Leckereien.

Nur eines ist in diesem Jahr anders als sonst: wir haben auf unserer Jahreshauptversammlung beschlossen, dieses Mal nicht zu grillen und statt Grillfleisch und Würsten eine vegetarische Alternative anzubieten. Denn angesichts des fortschreitenden Klimawandels müssen wir die Tierhaltung und den Fleischkonsum weltweit einschränken, um unseren Nachfahren eine lebenswerte Erde zu hinterlassen. Hinzu kommt akut noch die weltweite Nahrungsmittelknappheit und drohende Hungersnöte in etlichen Regionen der Erde, die durch den Ukrainekrieg ausgelöst ist.

Wir wollen daher ein Beispiel geben, dass ein gemütliches und gelungenes Sommerfest auch ohne Fleischkonsum möglich ist. Lasst euch überraschen!

Damit wir wieder selbstgebackene Kuchen und selbstgemachte Salate anbieten können, bitten wir euch wie in jedem Jahr, etwas leckeres zu spenden, das wir dann wieder zu naturfreundlichen Preisen verkaufen können.

Zurück zum Seitenanfang

 

Der besondere Abend: Horchtherapie nach Tomatis (Wiederholung)

Vortrag von Katharina Zebrowski am 05. August

Leider fanden trotz großen Interesses am 18. Februar nur wenige Menschen den Weg ins Naturfreundehaus: wegen des Sturms an diesem Abend wurde davor gewarnt, ins Freie zu gehen. Um allen Interessierten die Chance zu geben, diesen Vortrag hören zu können und mehr über die Horchtherapie zu erfahren, bieten wir den Vortrag daher ein zweites Mal an.

Im Rahmen seiner der Forschungsarbeit über Hören, Stimme, Körper, Geist und Psyche entdeckte der französische Facharzt für HNO-Heilkunde, Prof. Dr. Alfred A. Tomatis, dass eine Veränderung der Hörfähigkeit automatisch eine Veränderung der Stimme und des Verhaltens zur Folge hat. Die von ihm entwickelte Tomatis-Methode fördert die Fähigkeit zum Zuhören und Kommunizieren und weist zahlreiche andere positive Auswirkungen auf verschiedene Bereiche des Gehirns und die damit verbundenen Krankheitsbilder auf.

Wie diese Horchtherapie funktioniert und bei welchen Krankheitsbildern sie angewendet werden kann, trägt uns Katharina Zebrowski, die diese Methode bereits seit vielen Jahren erfolgreich durchführt, im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe "Der besondere Abend" am Freitag, 5. August um 19.30 Uhr im Naturfreundehaus Gerresheim vor.

Zurück zum Seitenanfang

 

Der Sonntag fängt ja gut an

Gemeinsam frühstücken, gemeinsam wandern am 19. Juni

Ein reichhaltiges Frühstück (hoffentlich) auf der Terrasse lockt uns ab 10.00 Uhr ins Naturfreundehaus Gerresheim. Kaffee, Tee und Saft, frische Brötchen, Marmelade, Käse und Wurst, frisches Obst - da bleibt kaum ein Wunsch offen. Und in netter Gemeinschaft schmeckt das Frühstück sowieso nochmal so gut.

Um 11.30 Uhr begeben wir uns dann auf eine kleine Wanderung Richtung Unterbacher See (ca. 2,5 Stunden Wanderzeit). Wer nicht so weit laufen möchte, kann unterwegs entweder in Knuppertsbrück oder in Unterbach aussteigen und mit dem Bus zurück fahren.

Damit wir das Frühstück besser planen können, ist eine Anmeldung bis zum 15. Juni erforderlich. Für das Frühstück ist ein Beitrag von 5,- Euro zu zahlen.

Zurück zum Seitenanfang

 

Kinder-Sommeratelier

Angebot für kreative Kinder am 07. Juni, 05. Juli, 02. August und 06. September

Ein neues Angebot für kreative Kinder von 6 bis 8 Jahren starten wir im Juni: jeweils am ersten Dienstag in den Monaten Juni bis September ab 15.00 Uhr können sich interessierte Kinder (ohne ihre Eltern) im Naturfreundehaus Gerresheim treffen, um sich gemeinsam mit der Erzieherin und Kunstpädagogin Gaby Schulz im Malen auszuprobieren.

Mit Acryl- oder Wasserfarben, Pastellkreide oder Buntstiften dürfen die Kinder ein Bild gestalten, ein jeweiliges Thema soll ihre Kreativität in eine bestimmte Richtung lenken. Das Thema wird gemeinsam nach Interesse der Gruppe gewählt.

Das Sommeratelier findet möglichst auf der Terrasse des Naturfreundehauses statt, nur bei schlechtem Wetter gehen wir ins Haus.

Pro Nachmittag (Dauer etwa 2 Stunden) sind 2,- Euro für Materialkosten zu zahlen, wer Mitglied der NaturFreunde ist oder wird, zahlt nichts. Da die Teilnehmerzahl auf 8 Kinder begrenzt ist, ist eine Teilnahme nur mit vorheriger Anmeldung unter sommeratelier@naturfreunde-duesseldorf.de möglich. Natürlich darf jedes Kind auch gerne zu mehreren dieser Nachmittage kommen, dies kann einfach bei der Anmeldung angegeben werden.

Zurück zum Seitenanfang

 

Natura Trail "Rotthäuser und Hubbelrather Bachtal"

Immer mal wieder ab dem Naturfreundehaus Gerresheim

Weidenblüten bei Gut PapendelleDie Natura Trails, das Wandern auf den Spuren der europäischen Naturschätze, sind die Antwort der NaturFreunde auf die Initiative "Natura 2000" der Europäischen Union. Die EU will mit "Natura 2000" ein Netzwerk von Schutzgebieten gemeinschaftlicher Bedeutung schaffen. Die von den NaturFreunden in ganz Europa erarbeiteten Natura Trails sollen dazu beitragen, dem Wanderer die ökologische Bedeutung des Gebietes, das er durchwandert, erleben zu lassen und bewusst zu machen. Natura Trails führen auf bestehenden Wegen durch für eine sanfte Freizeitnutzung besonders geeignete Natura 2000-Gebiete und stärken das Bewusstsein und Verständnis für den Schutz von charakteristischen Tieren, Pflanzen und Lebensräumen.

Der Rotthäuser BachAls erstes Natura-2000-Gebiet in Düsseldorf wollen wir das Rotthäuser Bachtal auf einem Natura Trail erwandern. Das Hubbelrather Bachtal, durch das uns der Rückweg führt, ist zwar nicht als Natura-2000-Gebiet ausgewiesen, steht aber seit 1989 ebenfalls als Naturschutzgebiet unter besonderem Schutz.

In einem Prospekt wollen wir die Wanderinnen und Wanderer nicht nur auf den richtigen Weg durch die beiden sehenswerten Bachtäler schicken, sondern ihnen auch die Besonderheiten näher bringen, die es links und rechts des Weges zu sehen gibt. Verschiedene Biotoptypen, die die beiden Täler und ihre Umgebung prägen und die wir durchwandern, sind genau so beschrieben wie typische Pflanzen und Tiere und geschichtliche und kulturelle Hintergründe.

Rohkolben im Hubbelrather BachtalLos geht die Wanderung nach einer kurzen Einführung über die Hänge zwischen Naturfreundehaus und Gerresheimer Friedhof, die von Hainsimsen-Buchenwäldern geprägt sind, bevor wir dann bergab in das Rotthäuser Bachtal gelangen. Diesem folgen wir ziemlich lange bachaufwärts, müssen allerdings beim Gut Papendelle, nachdem wir zwischen zwei Teichen durchgegangen sind, das Tal verlassen und durch Ilexwälder bis zum Kaisershaus. Von dort geht es langsam wieder hinab ins Tal. Blütenstände des RiesenschachtelhalmsWenn nicht gerade ausgeprägte Trockenheit herrscht, kommen wir nach den aufgegebenen Fischteichen auf relativ schlammige Pfade, von daher ist gutes Schuhwerk zu empfehlen. Am Ende des Tals gehen wir rechts den Hang hoch, um beim Torhaus des Gutes Mydlinghoven ins Hubbelrather Bachtal hinab zu steigen. Durch Alleen, vorbei an Riesen-Schachtelhalmen und Rohrkolbengewächsen führt uns der Weg bis kurz vor Erkrath, wo wir wieder die Hubbelrather Straße queren, um zum Naturfreundehaus zurückzukehren.

Da aber auch beim Wandern nichts über das gemeinschaftliche Erleben geht, werden wir die von uns beschriebene Tour immer mal wieder gemeinsam erwandern, möglichst einmal pro Quartal ist eine Wanderung geplant. Bei Bedarf ist auch eine Abküzung der etwa 3- bis 4-stündigen Tour durchaus möglich. In jedem Fall werden die Wanderführer immer wieder Halt machen, wenn es etwas Besonderes vorzustellen gibt, und entsprechende Hintergrundinformationen geben.

Denn das Rotthäuser und Hubbelrather Bachtal sind zu allen Jahreszeiten schön und lohnen, gemeinsam entdeckt zu werden - den Naturschätzen Nordrhein-Westfalens auf der Spur.

Zurück zum Seitenanfang

 

Natura Trail "Bergische Heideterrasse"

Immer mal wieder ab dem Naturfreundehaus Gerresheim, das nächste Mal am 26.06.2022 um 9.30 Uhr

Die Natura Trails, das Wandern auf den Spuren der europäischen Naturschätze, sind die Antwort der NaturFreunde auf die Initiative "Natura 2000" der Europäischen Union. Die EU will mit "Natura 2000" ein Netzwerk von Schutzgebieten gemeinschaftlicher Bedeutung schaffen. Die von den NaturFreunden in ganz Europa erarbeiteten Natura Trails sollen dazu beitragen, dem Wanderer die ökologische Bedeutung des Gebietes, das er durchwandert, erleben zu lassen und bewusst zu machen. Natura Trails führen auf bestehenden Wegen durch für eine sanfte Freizeitnutzung besonders geeignete Natura 2000-Gebiete und stärken das Bewusstsein und Verständnis für den Schutz von charakteristischen Tieren, Pflanzen und Lebensräumen.

Nach unserem ersten Natura Trail "Rotthäuser und Hubbelrather Bachtal" bieten wir nun einen Natura Trail per Rad an: der Natura Trail "Bergische Heideterrasse" führt vom Naturfreundehaus Gerresheim über die Hildener und Ohligser Heide zum Naturfreundehaus "Leichlinger Block" und zurück.

In der Ohligser HeideDer Weg berührt vier Natura 2000-Gebiete: Ausgehend vom Naturfreundehaus Gerresheim erreichen wir zunächst das Natura 2000-Gebiet "Rotthäuser und Morper Bachtal". Mit dem Fahrrad kann man einen kleinen Abstecher in das Tal fahren (z.B. bis zur ersten Info-Tafel). Das nächste Natura 2000-Gebiet ist der Bereich "Hilden - Spörkelnbruch". Dieses "Gebiet" besteht aus mehreren nicht zusammenhängenden Teilflächen mit den unterschiedlichsten Lebensräumen (Laub- und Kiefernwälder, Heidemoorreste, Moorgewässer, Gagelgebüsche, Birken- und Erlenbruchwälder, Sandbäche, Besenheidebestände, Feuchtgrünland). GagelblüteUnweit davon liegt das Natura 2000-Gebiet "Ohligser Heide", eine 136 ha große teilweise wiederhergestellte Heidefläche. Das letzte Natura 2000-Gebiet, das "Further Moor" liegt in unmittelbarer Nähe des Naturfreundehauses Leichlingen. Hier wurden aufwändige Renaturierungsarbeiten geleistet, um das Gebiet wieder zu vernässen und offene Flächen zu schaffen.

In einem Prospekt beschreiben wir die Tour samt den durchquerten Natura-2000-Gebieten mit ihren Besonderheiten, Pflanzen- und Tierarten. Aber nicht nur alleine können Interessierte diese Landschaften erleben, wir bieten auch immer wieder geführte Radtouren auf dem Natura Trail an. Gemeinsam geht es dann auf die etwa 60 Kilometer lange und vorwiegend ebene Rundtour, immer wieder unterbrochen durch Absteigen und Beobachten der Pflanzen und Tiere in den einzelnen Gebieten. Fachkundige Erläuterungen helfen uns, die Arten zu erkennen und Zusammenhänge zu verstehen.

Ob alleine oder auf einer gemeinsamen Radtour: die Landschaften der Bergischen Heideterrasse sind immer wieder ein Erlebnis, jede Jahreszeit hat ihre Reize: die Gagelblüte im Frühjahr, die Orchideenblüte im Frühsommer, die Heideblüte im Spätsommer oder die Laubfärbung im Herbst. Genießen wir sie - Nordrhein-Westfalens Naturschätzen auf der Spur.

Zurück zum Seitenanfang

 
Home | Selbstdarstellung | Geschichte | Naturfreundehaus | Highlights | Berichte | Positionen | Nachhaltigkeit
Gruppen | Wanderungen | Wandervorschläge | Mitglied werden | Links | Mail | Impressum