Stellungnahmen der NaturFreunde Düsseldorf

April 2017 NaturFreunde Düsseldorf gehören zu Gründungsmitgliedern der Initiative "Aufstehen gegen Rassismus in Düsseldorf"
Dezember 2016 NaturFreunde Düsseldorf und Sauerländischer Gebirgsverein Düsseldorf schließen Partnerschaftsabkommen
Juli 2016 NaturFreunde Düsseldorf rufen auf zur Demonstration gegen CETA und TTIP am 17.09.
April 2016 NaturFreunde Düsseldorf unterstützen Aufruf "Aufstehen gegen Rassismus"
März 2016 Stopp Tihange!
November 2015 Geflüchtete willkommen! Chancen nutzen – Farbe bekennen
Mai 2015 NaturFreunde Düsseldorf rufen zum "March against Monsanto" auf
  Ältere Stellungnahmen (bis 2014)
 

Stellungnahme vom April 2017

NaturFreunde Düsseldorf gehören zu Gründungsmitgliedern der Initiative "Aufstehen gegen Rassismus! - Düsseldorf"

In Düsseldorf ist kein Platz für Rassismus - deshalb hat sich nun auch in Düsseldorf eine Initiative "Aufstehen gegen Rassismus" gegründet. Mit bei den Gründungsmitgliedern am 10. April waren die NaturFreunde Düsseldorf, neben ver.di, IG Metall, GEW, attac und Privatpersonen.

"Aufstehen gegen Rassismus" ist ein bundesweites Bündnis aus verschiedenen Organisationen, Parteien und Verbänden. Sie alle eint, dass sie nicht hinnehmen wollen, dass die AfD in immer mehr Landtage und in den Bundestag einzieht. Sie wollen mit dieser bundesweiten Initiative erreichen, dass die Landtagswahlen zu einem Weckruf für eine Gegenbewegung gegen die drohende Rechtsentwicklung werden. Ziel ist es, eine breite Gegenbewegung in der Gesellschaft anzustoßen.

Die erste geplante Aktion, zu der die Düsseldorfer Initiative aufruft, ist der Protest gegen den AfD-Bundesparteitag am 22. und 23. April in Köln. Folgende Aktivitäten sind geplant:

11.00 Uhr Kundgebung auf dem Heumarkt, ersatzweise am Malzbüchel
13.00 Uhr Demonstrationszug durch Köln
15.00 Uhr Abschluss

Zu einer gemeinsamen Fahrt von Düsseldorf zur Kundgebung und zum Demonstrationszug treffen wir uns am Düsseldorfer Hauptbahnhof, Gleis 16. Abfahrt: ist um 08.58 Uhr mit dem Regionalexpress RE 10533, Ankunft in Köln ist um 09.29 Uhr.

Die nächste Aktion steht auch schon an: am 28. April 2017 um 15.00 Uhr will die AfD auf dem Johannes-Rau-Platz in Düsseldorf eine Kundgebung abhalten. Die Stadtgesellschaft protestiert dagegen gemeinsamen ab 14.00 Uhr auf dem Apollo-Platz. Getragen werden die Gegenproteste vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), ,,Düsseldorf stellt sich quer‘‘ (DSSQ), ,,Düsseldorf ist bunt‘‘, ,,Aufstehen gegen Rassismus, Initiative Düsseldorf‘‘ und dem ,,Düsseldorfer Appell‘‘.

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Stellungnahme vom Dezember 2016

NaturFreunde Düsseldorf und Sauerländischer Gebirgsverein Düsseldorf schließen Partnerschaftsabkommen

Die NaturFreunde Düsseldorf und der Sauerländische Gebirgsverein (SGV) Düsseldorf haben eine Partnerschaft vereinbart: Mitglieder beider Vereine können wechselseitig an den Aktivitäten des jeweils anderen Vereins teilnehmen. NaturFreunde können also wie SGV-Mitglieder an den Wanderungen des SGV teilnehmen und umgekehrt.

"Unsere Angebote ergänzen sich prima" hoben die beiden Vorsitzenden Wolfgang Hilberath (SGV) und Matthias Möller (NF) hervor. "Gemeinsam können wir Wanderinteressierten ein noch größeres und vielfältigeres Angebot machen - für jede und jeden ist mit Sicherheit etwas Passendes dabei." ergänzt Matthias Möller noch.

Ein Grund mehr also, Mitglied bei den NaturFreunden Düsseldorf oder beim SGV Düsseldorf zu werden.

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Stellungnahme vom Juli 2016

NaturFreunde Düsseldorf rufen auf zur Demonstration gegen CETA und TTIP am 17. September

Die NaturFreunde Düsseldorf rufen zur Demonstration gegen CETA und TTIP am 17. September in Köln (und 6 anderen Städten) auf.

Sie unterstützen den Aufruf des gemeinsamen Bündnisses vieler verschiedenster Organisationen - darunter natürlich auch die NaturFreunde -, gemeinsam gegen diese geplanten Abkommen auf die Straße zu gehen:

Für einen gerechten Welthandel: CETA & TTIP stoppen! – Jetzt wird entschieden!

CETA und TTIP, die Abkommen der EU mit Kanada und den USA, drohen Demokratie und Rechtsstaatlichkeit zu untergraben. Im Herbst geht diese Auseinandersetzung in die heiße Phase: EU und USA drücken aufs Tempo und wollen TTIP bis zum Jahresende fertig verhandeln.

CETA ist bereits fertig verhandelt. EU-Kommission und Bundesregierung wollen, dass das Abkommen beim EU-Kanada-Gipfel im Oktober offiziell unterzeichnet wird. Zuvor müssen sowohl der EU-Ministerrat als auch die Bundesregierung entscheiden, ob sie CETA stoppen. CETA dient als Blaupause für TTIP. Schon mit CETA könnten Großunternehmen über kanadische Tochtergesellschaften EU-Mitgliedsstaaten auf Schadensersatz verklagen, wenn neue Gesetze ihre Profite schmälern.

Kurz vor diesen Entscheidungen tragen wir unseren Protest gegen CETA und TTIP auf die Straße! Getragen von einem breiten Bündnis demonstrieren wir mit weit über hunderttausend Menschen am Samstag, den 17. September in sieben Städten – in Berlin,Frankfurt/Main, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Stuttgart. Damit fordern wir auch die Landesregierungen auf, im Bundesrat CETA und TTIP nicht zuzustimmen.

Wir sind Teil einer transnationalen Bewegung: Auf beiden Seiten des Atlantiks streiten wir zusammen mit unseren Freund/innen und Partner/innen in Kanada und USA gegen Abkommen, die vor allem mächtigen wirtschaftlichen Interessengruppen dienen und somit das Ungleichgewicht zwischen Gemeinwohl- und Wirtschaftsinteressen festschreiben.

Hier wie dort treten wir für eine Handels- und Investitionspolitik ein, die auf hohen ökologischen und sozialen Standards beruht und nachhaltige Entwicklung in allen Ländern fördert. Sie muss insbesondere

Wir brauchen soziale und ökologische Leitplanken für die Globalisierung. Doch CETA und TTIP gehen in die falsche Richtung: Der „Wert“ des Freihandels wird über die Werte ökologischer und sozialer Regeln gestellt. Sonderklagerechte für Investoren gefährden demokratische Handlungsfreiheiten.

Beide Abkommen und das Dienstleistungsabkommen TiSA setzen öffentliche und gemeinnützige Dienstleistungen und Daseinsvorsorge, kulturelle Vielfalt und Bildungsangebote unter Druck. Sie ziehen die falschen Lehren aus der Finanzkrise, stärken transnationale Konzerne und schwächen kleine und mittelständische Unternehmen, auch in der Landwirtschaft. CETA und TTIP grenzen die Länder des globalen Südens aus, statt zur Lösung globaler Probleme wie Hunger, Klimawandel und Verteilungsungerechtigkeit beizutragen.

Wir treten daher für internationale Abkommen ein,

Gehen wir gemeinsam für diese Ziele auf die Straße - am 17. September ab 12.00 Uhr an der Deutzer Werft (nähe Bahnhof Köln-Deutz am Rheinufer) in Köln. Naturfreundinnen und Naturfreunde treffen sich um 11.00 Uhr in Deutz am KölnTriangle, Ottoplatz 1, um gemeinsam zu demonstrieren.

Fahrtmöglichkeiten nach Köln bestehen entweder mit der Bahn oder mit Bussen. Die NaturFreunde Düsseldorf treffen sich um 9.30 Uhr im Eingangsbereich des Hauptbahnhofs Düsseldorf (vor der großen Anzeigetafel) und fahren gemeinsam mit dem RE 5 um 9.58 Uhr nach Köln-Deutz. Mit 5-er-Tagestickets für den VRS ist dies definitiv die günstigste Anreise zur Demo.

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Stellungnahme vom April 2016

NaturFreunde Düsseldorf unterstützen Aufruf "Aufstehen gegen Rassismus"

Gemeinsam mit vielen anderen Organisationen und Personen unterstützen die NaturFreunde Düsseldorf den Aufruf "Aufstehen gegen Rassismus" und fordern alle Demokratinnen und Demokraten auf, ebenfalls diesen Aufruf zu unterzeichnen:

Aufstehen gegen Rassismus

Fast täglich greifen Rassisten und Rassistinnen Flüchtlingsheime an, islamfeindliche Übergriffe nehmen zu. Erschreckend viele Menschen nehmen an fremdenfeindlichen und rassistischen Demonstrationen teil. Pegida hetzt gegen Geflüchtete und Muslime und Musliminnen.

Währenddessen wird die „Alternative für Deutschland“ (AfD) zunehmend zum Sammelbecken für Fremdenfeindlichkeit und Rassismus. An vielen Orten ist die AfD Zentrum der extremen Rechten geworden. Abgeordnete der AfD verbreiten Nazi-Parolen und hetzen gegen Andersdenkende.

Die AfD ist zu einer ernsthaften Gefahr geworden, für all jene, die nicht in ihr rechtes Weltbild passen.

Deine Stimme gegen rechte Hetze

Wir wollen dem ein Ende machen. Wir greifen ein, wenn Rassistinnen und Rassisten Menschen in unserer Mitte attackieren. Menschenverachtender Stimmungsmache gegen Geflüchtete, Musliminnen und Muslime, Roma und Romnija, Sinti und Sintiza, Jüdinnen und Juden treten wir entgegen.

Wir wehren uns gegen Mordanschläge und Pogrome gegen Geflüchtete. Mit Aufforderungen wie zum Schusswaffengebrauch gegen Geflüchtete an der Grenze wird die AfD zum Stichwortgeber für solche Übergriffe.

Wir sind viele. Wir heißen Geflüchtete willkommen. Wir stehen auf gegen den Rassismus von Pegida, AfD, NPD & Co. Wir erheben unsere Stimmen, um in die gesellschaftlichen Debatten einzugreifen, gegen rechten Populismus.

Wir wenden uns gegen Obergrenzen und Grenzschließungen, die Wasser auf den Mühlen der Rassistinnen und Rassisten wären. Wir stehen für eine offene und gerechte Gesellschaft. Wir lassen nicht zu, dass Menschen gegeneinander ausgespielt werden. Wir wollen Solidarität, Zusammenhalt und ein besseres Leben für alle!

Unsere Alternative ist Solidarität

Wir werden weiterhin Flüchtlinge mit offenen Armen empfangen. Asyl ist Menschenrecht.

Wir wollen verhindern, dass Rassistinnen und Rassisten Raum für ihre Hetze bekommen.

Wir werden uns stark machen für gleiche politische und soziale Rechte für alle Menschen.

Wir werden uns der AfD überall entgegenstellen, ob auf der Straße oder in den Parlamenten.

Überall wo die Rassistinnen und Rassisten von AfD und Co. demonstrieren, sprechen oder auf Stimmenfang gehen, werden wir präsent sein und klar und deutlich sagen: Wir stehen auf gegen Rassismus! Keine Stimme für rechte Hetze!

Dem Verbreiten von Hass setzen wir eine bundesweite antirassistische Aufklärungskampagne entgegen: im Stadtteil, in der Schule, an der Uni, im Betrieb, im Theater, im Konzertsaal – überall!

Wir setzen auf die Aktivität von Vielen. Gemeinsam werden wir klarstellen: Rassismus ist keine Alternative!

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Stellungnahme vom März 2016

Stopp Tihange!

Das Atomkraftwerk Tihange, Bild: Michielverbeek, WikimediaAm 11. März sind fünf Jahre seit der Nuklearkatastrophe von Fukushima vergangen. Fukushima hat uns gezeigt, dass - ganz abgesehen von der Problematik Entsorgung - Kernkraftwerke niemals sicher sein können. Auch wenn Deutschland aus der Kernenergie aussteigen will, bedrohen uns Atomkraftwerke weiterhin mitten in Europa.

Das Atomkraftwerk Tihange in Belgien, ca. 60km von der Region Aachen entfernt, mit seinen drei Blöcken ist überaltert, zum Teil marode, mit zahlreichen Störfällen und Abschaltungen und bedeutet eine Gefahr für die gesamte Umgebung.

Nach Meinung der NaturFreunde handelt es sich bei diesem "Pannenreaktor" um eine "tickende Zeitbombe" vor der Haustür.

Die NaturFreunde

Wir wollen in einer "naturfreundlichen Welt" ohne die Risiken von Atomkraftwerken leben!

(Beschluss des geschäftsführenden Landesvorstands der NaturFreunde NRW am 02.03.2016)

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Stellungnahme vom November 2015

Geflüchtete willkommen! Chancen nutzen - Farbe bekennen

Geflüchtete willkommen heißen - Fluchtursachen bekämpfen

Jeder Geflüchtete - egal ob er seine Heimat wegen Krieg, wirtschaftlichen oder umweltpolitischen Gründen verlässt - ist zunächst einmal Mensch. Dies sollte gerade in der derzeit geführten Debatte herausgestellt werden. Diese Menschen kommen nicht ohne Grund zu uns.

Wer Waffen verkauft und hieraus "Gewinn" erzielt, muss damit rechnen, dass diejenigen, auf die die Waffen gerichtet sind, zu uns kommen.

Wer Handelsverträge entwirft und abschließt, um andere nicht nur auszubeuten, sondern ihnen auch die wirtschaftliche Grundlage eines angemessenen Lebensstils entzieht, darf sich nicht wundern, wenn die Ausgebeuteten zu uns kommen oder neue - auch illegale und menschenrechtswidrige - Tätigkeiten aufnehmen.

Wer klimaschädliche Wirtschaftspolitik betreibt und so die natürliche Lebensgrundlage anderer zerstört, zerstört deren Heimat und muss diesen Menschen ein neues Zuhause geben.

Die Geflüchteten kommen also nicht überraschend. Wer etwas anderes sagt, versteht die Zusammenhänge nicht oder lügt bewusst. In einem Teil der Gesellschaft hat sich eine gefährliche explosive Stimmung entwickelt. Wir NaturFreunde werden nationalistischen und rassistischen Äußerungen entgegentreten. Wir machen deutlich, dass sich die NaturFreunde als Teil der antirassistischen und antifaschistischen Bewegung in unserem Land verstehen. NaturFreunde begrüßen die hunderttausendfache Hilfe durch Freiwillige, die dazu beitragen, Geflüchteten Hilfe bei ihrer Ankunft in Deutschland zu geben.

Die vielen zehntausend Ehrenamtlichen helfen mit, dass die fehlende Infrastruktur der öffentlichen Hand zum Teil ausgeglichen werden kann und die nicht akzeptablen Verhältnisse in vielen provisorischen Unterkünften zumindest verbessert werden können. Dafür danken die NaturFreunde den vielen Engagierten.

NaturFreunde leisten Hilfe und leben Interkulturalität

Die NaturFreunde begrüßen das große Engagement vieler Ortsgruppen und Einzelmitglieder in der Arbeit für und mit Geflüchteten. NaturFreunde engagieren sich in lokalen Geflüchteteninitiativen, haben ihre Häuser für Geflüchtete geöffnet, organisieren direkte Hilfe und machen Angebote für die Integration von Geflüchteten in die Arbeit der NaturFreunde. Der Bundesausschuss der NaturFreunde bedankt sich bei den engagierten Ortsgruppen und NaturFreunde-Mitgliedern für diese wichtige Arbeit und bittet alle Ortsgruppen zu prüfen, ob sie mit ähnlichen Aktionen mithelfen können, die Chancen und Möglichkeiten der neuen BürgerInnen in Deutschland zu erhöhen und ihnen über die Mitarbeit bei den NaturFreunden einen Einstieg in die Integration in das neue Umfeld zu ermöglichen.

Wir NaturFreunde sind gegen die "Festung" Europa

Wir stehen als internationale Organisation, mit einer 120-jährigen Geschichte für ein offenes, für ein tolerantes Europa, in dem es in Einklang mit unseren Werten steht zu helfen. Die Abschottung der europäischen Außengrenzen zwingt Flüchtende zu gefährlichen Routen über den West-Balkan und das Mittelmeer. Mit der aktuellen Politik der Europäischen Union wird der häufig fatale Menschenschmuggel noch lukrativer. Schutzsuchende müssen die EU auf legalem und sicherem Wege erreichen können.

Wir NaturFreunde fordern:

Der Valletta-Gipfel: falsche Antworten für Menschen in Not

Die Regierungen der Europäischen Union geben die falschen Antworten auf die Herausforderungen unserer Zeit. Nicht die Bekämpfung von Flüchtenden darf im Mittelpunkt der Politik stehen, sondern die Hilfe für Menschen in Not. Die Ergebnisse des "Valletta-Gipfels" setzen vor allem auf Abschreckung, Abschiebung und Druck auf die Staaten Afrikas.

Wir NaturFreunde fordern:

Beschluss des Bundesausschusses der NaturFreunde Deutschlands vom 14.11.2015

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Stellungnahme vom Mai 2015

NaturFreunde Düsseldorf rufen zum "March against Monsanto" auf

Am 23. Mai 2015 gehen wieder Millionen Menschen beim "MARCH AGAINST MONSANTO!" in 400 Städten weltweit auf die Straßen – zum Protest gegen den Gentechnik- Giganten Monsanto und alle weiteren Giftmischer. In Düsseldorf befindet sich Monsantos deutsche Firmenzentrale und die Nähe zum Agrochemie-Riesen Bayer veranlasst auch hier viele Menschen wieder, mit einer großen, bunten Demonstration durch die Straßen Düsseldorfs zu ziehen.

Wir haben es satt, unwissentlich und unwillentlich als Lebendversuche für Wirtschaft und Wissenschaft missbraucht zu werden und wehren uns gegen die Desinformationspolitik der Konzerne und deren Angriffe auf unsere Bürgerrechte. Denn das Geschachere um die unterschiedlichsten weltweiten "Freihandels"abkommen wie TTIP, TISA, CETA, TPP ist immer noch in vollem Gange und das zeigen die täglichen Enthüllungen deutlich.

Von Anfang an stand Monsanto symbolisch für alle anderen Großkonzerne und sämtliche Tendenzen, die uns allen unsere Lebensgrundlagen entziehen wollen. Der “March Against Monsanto” ist für uns hier in Europa ebenso ein “March Against Bayer”, ein March Against Syngenta”, ein “March Against TTIP” usw.

Aber es ist vor allen Dingen ein Marsch für die bedrohte Saatgut- und Arten- Vielfalt, für Ernährungssouveränität und freies Saatgut, für kleinbäuerliche Landwirtschaft ohne Gentechnik und Gifte, für Lebensmittel, die diesen Namen auch verdienen, kurz: für einen gesunden Umgang mit unserer Welt.

Protest allein reicht allerdings nicht aus. Wer Souveränität und Wandel will, muss bereit sein tatkräftig anzupacken und wieder von Mensch zu Mensch zu handeln. Viele haben schon damit begonnen. Einige von ihnen stellen sich und ihre Ideen auf dem "Markt Aller Möglichkeiten" am Graf-Adolf-Platz vor und regen zum Mitmachen an. Mit einem bunten Demozug durch die Stadt und einer großen Vielfalt an Infoständen, Workshops, Rede- und Diskussionsmöglichkeiten, gutem Essen und heißen Rhythmen wollen wir Menschen für das Thema sensibilisieren, und auffordern genau hinzusehen, Behauptungen zu hinterfragen, Zusammenhänge zu entdecken. Es gibt Grund zur Sorge und gerade deswegen ist es wichtig, Mut zu machen.

Die NaturFreunde Düsseldorf sind Teil eines großen Bündnisses, das zu den Aktionen am Samstag, 23.05. aufruft:

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